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Gedichte

Der tiefe Schlaf

Tropf, tropf.
Zuerst langsam, dann immer schneller.
Es sieht schön aus.
Es glänzt und fühlt sich warm an.
Dann setzt er zum zweiten Mal die Klinge ans Handgelenk.
Die Klinge.
Sie ist so kalt und scharf.
Sie glänzt so schön im Mondschein.
Dann kommt er.
Der erlösende Schmerz.
Er spürt richtig wie die Klinge die Haut zerschneidet.
Es ist ein unbeschreibliches Gefühl, dass wohl nur wenige nachvollziehen können.
Jetzt tropft das Blut nicht mehr.
Es fließt immer schneller die Hand hinunter.
Tropf, tropf.
Auf dem Boden hat sich eine kleine Blutlache gebildet.
Er betrachtet sein eigenes Blut.
Er ist zufrieden.
Gleich wird es vorbei sein.
Bevor er in Ohnmacht fällt, legt er einen Brief in sein Blut.
Er sackt zusammen und schaut nach draußen.
Der Vollmond scheint durch das Fenster hinein.
Das Blut glänzt und schimmert.
Es sieht schwarz aus.
Er schließt die Augen und fällt in einen tiefen Schlaf, aus dem er nie wieder erwachen wird.
In dem Brief steht nur ein Satz:
Es tut mir Leid.



Es ist so schwer

Es ist so schwer.
Man sieht wie sie leidet.
Sie kämpft um ihre Freiheit.
Aber nur langsam kommt sie voran.
Man möchte ihr helfen, doch man weiß, dass sie es allein schaffen muss.
Sie hat noch ein ganzes Stück vor sich, aber sie gibt nicht auf.
Die Sonne geht jetzt immer schneller auf.
Der Tau funkelt und glitzert im Schein des Lichtes.
Sie keucht und ringt nach Luft.
So schwer, es ist so schwer.
Die anderen schauen zu und feuern sie an, nicht aufzugeben.
Dann endlich hat sie es fast geschafft.
Die Hälfte ist schon draußen.
Dann der erste Flügel, gefolgt vom zweiten.
Die Füße kommen von ganz alleine.
Endlich.
Die anderen applaudieren.
Sie schüttelt sich und breitet ihre Flügeln aus.
Sie sind mit einem hellem Gelb bemalt.
Von der kleinen Raupe zum wunderschönen Schmetterling.
Ich hab es geschafft, denkt sie sich und fliegt davon.





NARBEN

Wie kann ich sie verstecken,
ich möchte niemanden damit erschrecken.
Mit einer Klinge in die Haut gepflügt,
die Narben, die ich hab mir zugefügt
Was soll und kann ich tun,
damit die Narben unbemerkt ruhn?
Verleugnen kann ich sie nicht,
denn dazu sind sie zu dicht.
Mit einer Klinge in die Haut gepflügt,
die Narben, die ich mir hab zugefügt!
Ich blicke auf meine Narben
Zeichen von vergangen Tagen
Schnitte so tief und wahr
Geschichten von dem der ich mal war
Wunden der Zeit
Für immer mein Kleid
Schwer abzulegen Sind sie – 
ein Fluch oder mein Segen?
Ich weiß was mich erwartet
Ich kenne dieses Bild
Ich kenne meine Wege
Und ich weiß, dass ich sie nicht mehr gehen will
Ein Buch in Haut geschrieben
Ein lebenslanger Spiegel
Begraben in der Zeit
Im Nebel der Vergangenheit
Die Narben auf unseren Seelen
Bestimmen den Gang des Lebens
Hand aufs Herz
Spürst du den Schmerz
Ich weiß was mich erwartet
Ich kenne dieses Bild
Ich kenne meine Wege
Und ich weiß, dass ich sie nicht mehr gehen will 



NIEMALS

Niemals wieder werde ich sowas versprechen,
denn ich werde mein Wort wieder brechen!
Ich versprach dem Messer fern zu bleiben
und mich nicht mehr selber zu schneiden.
Doch der Drang wurde zu gross,
ja,ich schneide mich ja bloss.
Die Seele schrie bei jedem Schnitt,
als eine rote Traene nach der anderen
aus meiner Wunde tritt.
Doch mir ist es egal,
auch wenn es scheint wie eine Qual.
Die einzige Möglichkeit mich zu rächen
für mein Tun und Handeln,
ist meine Wut in Schmerzen umzuwandeln.
Niemals wieder werde ich sowas versprechen,
denn ich werde mein Wort wieder brechen!
NIEMALS WIEDER!!!

 

DER SCHMERZ

Ich sehe meine Arme,
sehe Blut..sehe Narben...der Schmerz,
die Wut, doch plötzlich geht es mir gut!!
Denn ich spüre die Klinge auf meiner Haut,
fühle den Schmerz, der mich von meiner Leere erlöst und aufbaut.
Doch wenn die Leere zurück findet,
der Schmerz verschwindet...
Bleibt ein Arm voller Narben und Blut,
doch das lindert kaum meine Wut...!  


FRAGEN

So viele Fragen,
so viele Gedanken die mich plagen,
so viele Ideen in mir drin,
doch nichts ergibt mehr einen Sinn.

Verwirrend, ist jetzt alles für mich,
erkenne mein Umfeld nicht,
versuch auf alles Antworten zu finden,
doch sehe nur wie sie entschwinden.

Ich weiß nicht, ist es Tag oder Nacht,
schlafe ich, oder bin ich gerade erwacht,
ist alles vielleicht nur ein Traum,
was bedeutet Zeit und Raum ?

Bin ich tot oder am leben,
was kann die Zukunft mir noch geben,
wer bin ich und was mache ich hier,
warum stell ich diese Fragen mir ?




Anorexia nervosa...


Ich fühle mich einsam,
traurig und allein,
hab keinen Hunger mehr,
und lasse das Essen sein.
Mit leerem Magen fühle ich mich plötzlich so stark,
ich ernähre mich nur noch von Gurken und Quark.
Ich werde immer dünner und fühle mich gut,
die Anderen bemerken es und das macht mir Mut.
Ich hungere weiter,
das fällt mir nicht schwer,
denn einen vollen Magen ertrage ich längst nicht mehr.
Für meine Figur bekomme ich Bewunderung und Neid,
doch es gibt auch einige,
denen tue ich leid.
Die Leute sagen:
du bist ja so schlank,
was ist los, sag bist du krank?
Sie machen sich Sorgen,
sie laden mich ein, ich kann es kaum glauben,
ich bin nicht mehr allein.
Doch alle schauen nur noch auf mein Gewicht,
wie es in meiner Seele aussieht,
das sehen sie nicht.
Ich bin am Ziel, ich hab es geschafft,
doch ich weiß,
irgendwann verlässt mich die Kraft.
Ein schlanker Körper,
der Schlüssel zum Glück?
Ich weiß es nicht,
doch es gibt kein Zurück! 




Blut!!
Langsam drücke ich die Klinge in meine Haut
Schmerz... nein davon kaum keine Rede sein.
Zu oft wurde ich verletzt und gedemtigt
um nun noch Schmerz über mein eigenes Blut zu empfinden!
Ich schreie
Nein nicht laut; leise noch leiser
Niemand hört es
Nur wer einmal in der hintersten Ecke
Meiner Seele war kann diesen Schmerz erfülten Schrei hören
Gehört habe ich ihn oft genug in meinem Leben
Denn es war nicht schwer über die Überreste
Meiner kaputten Seele zur Tür zu kommen
Hinter der sich dieser Schrei verbirgt
Die Tür jedoch zu durchstreiten ist für
Kaum jemanden zu schaffen
Meine Seele
Kein Ort an dem viel gelacht wird
Stehts in Einsamkeit gehüllt
Und unerreichbar für Fremdlinge.
Die klinge ritzt tiefer in meine Haut
Jedes Blutrinnsal zerbricht ein weiter Stück
Meiner Seele
Und doch greife ich immer wieder zur Klinge
Warum? Warum, mach ich es mir selber auch
Noch schwer?
Deutlich sehe ich nun den Streifen den die
Klinge auf meiner Haut hinterlassen hat
Deutlich spüre ich den Zerfall meiner Seele
Deutlich merke ich wie sich Verzweiflung in
Mir ausbreitet
Und wieder muss ich die Klinge erneut ansetzen
Tränen kullern über meine Wangen
Die Tränen aus meinen Augen zeigen die
Traurigkeit meines Herzens!
Und die roten Tränen?
Diese Tränen welche so provozierend über
Meine Arme, Beine und meine Hüfte lauen?
Sie spiegeln das Leere in mir wieder!


MASKE

Ich versuche mich
hinter ihr zu verstecken.
Manchmal klappt es sogar,
manchmal fühle ich mich frei,
hinter meiner Maske.
Sie überdeckt meine Zweifel,
meine Traurigkeit und Sie überspielt
meine Unsicherheit.
Wenn ich Sie trage,
kann mich keiner erkennen.
Doch hinter der Maske
steckt mein wahres Ich.
Nur wer mich wirklich verstehen will
kann mein wahres Ich sehen.




Ein Bisschen 

Fühle mich nicht wohl,
 mag mich nicht besonders,
 finde mich zu dick,
nur ein bisschen.
Will mich verändern,
will Anerkennung, vielleicht auch Aufmerksamkeit.
Aber es ist nicht so schlimm.
Fühle mich schwach, schwindlig,
die Hose rutscht, nur ein bisschen.
Habe Angst zu versagen, will es beweisen,
will zeigen, dass ich etwas kann.
 Zweifle an mir, immer.
 Aber es ist nicht so schlimm.
Fühle mich wertlos, alleine.
Hasse meinen Körper, komme nicht mehr klar mit mir.
Die Haare fallen aus, nur ein bisschen.
Mir ist kalt, immer. Denke nur ans Essen,
 stehe täglich auf der Waage,
aber wer tut das nicht. Es ist nicht so schlimm.
Fühle mich kraftlos,
ausgelaugt Ertrage mich nicht mehr,
kann meinen Körper nicht mehr sehen.
Fühle mich fett und aufgebläht,
 mein Magen schmerzt von den Tabletten,
die Beine von Laufen.
Und mein Hals, der schmerzt auch.
Aber es ist nicht so schlimm...
Fühle mich kaputt, zerrissen.
Sehe in den Spiegel, und sehe nichts.
Habe mich selbst verloren. Stört mich nicht,
 bilde es mir ja doch nur ein.
Mir geht es gut, lasst mich in Ruhe.
Ich schaff das schon, irgendwann.
 Es ist alles ok. Es ist nicht so schlimm.
Habe keine Gefühle mehr, habe sie tief versteckt.
 Setze meine Maske auf, jeden Tag.
Schminke mir ein Lächeln ins Gesicht,
Spiele mein Theaterstück, mein Leben,
 spiele es euch allen vor, so perfekt,
so undurchschaubar. Mein Herz fest verschlossen,
meine Augen ausdruckslos. Fragt nicht.
 Es ist nicht so schlimm. Verliere den Verstand,
werde verrückt, nur ein bisschen.
Habe Angst vor mir selbst,
weiß nicht mehr, wer das ist, ich.
Habe mich selbst belogen, mir etwas vorgespielt, oder...
bilde es mir nur ein.
Und in Wirklichkeit geht es mir gut, und ich mach alles viel schlimmer als es ist.
Dabei...ist es nicht so schlimm...
Mein Herz schlägt unregelmäßig, mein Körper zerbricht,
und schreit, doch ich höre es nicht.
Bilde es mir ja doch nur ein.
 Meine Lippen sind trocken, meine Finger blau.
 Mir wird schwarz vor Augen, ich breche zusammen,
ein bisschen. Geschändeter Körper,
von Narben übersäht. Alte Wunden platzen auf,
 und doch, ist es nicht so schlimm.
Kann meinen Körper kaum aufrecht halten,
 kann kaum stehen, kaum gehen.
Mein Kopf pocht, Mein Herz sticht.
Nein, das ist nicht wahr. Ich bilde es mir nur ein.
 Es geht mir gut.
Es ist alles nicht so schlimm.
Und ich falle um.



Dir,
 das kleine süße Mädchen von nebenan.
Bei allen beliebt, nie fällt ein schlechtes Wort.
Du Du Du Zu Haushält sie es kaum aus.
Der eine Elternteil beachtet sie nicht.
Drückt sie stets fester als die große Schwester,
für die er alles tut.Sprechen tut er auch kaum mit ihr.
Der Andere teil sorgt sich sehr um dich.
Trotzdem rastet er aus und vergisst sich manchmal.
Dann kauert sie vor schmerzen auf dem kalten Boden.
Du Du Du
Keiner merkt wie sie, Nachts,
 wenn alle schlafen,sich mit der Klinge den Arm hinab fährt.
Die weiße Fettschicht und das dunkle Blut
kommt dann zum Vorschein.
Erst dann lächelt Sie  

Sie denkt: "Kann ich dir nicht weh tun,tu ich mir weh"
Tag für Tag Monat für Monat,
Nun ein halbes Jahr.
Sie wurde in der Badewanne gefunden,
sie lächelt.Sie sieht so glücklich aus.
Das Badewasser rot wie Wein.
Die Venen offen.Blutige Abdrücke an den Fliesen.
Warum hast du mich nicht dich retten lassen?! 





 Ein Mädchen

Sie ist mir völlig fremd, wenn ich sie so seh
Es ist kein Wunder, dass ich sie nicht versteh
Wie sie redet und wie sie immer lacht
Wie sie sich über mich lustig macht
Fast tut sie so, als würd sie mich kennen,
Ich hör sie heimlich meinen Namen nennen
Und auch, wenn ich sie manchmal beinahe mag
Ist es doch so, dass ich sie nie lang ertrag
Dann kann ich sie doch mal wieder nur hassen,
Ihre Skrupellosigkeit einfach nicht fassen
Wie kann sie nur solche Dinge machen?
Wie kann sie nur diese Gewalt bewachen?
Wie kann sie nur zu meinem Leben gehören?
Wie kann sie so in meinem Leben stören?
Und wieso kann sie sich all das erlauben
Und mir noch dazu alle Hoffnungen rauben?
So eine gehört hinter Schloss und Riegel!
Und dabei ist sie doch bloß das Mädchen im Spiegel...

Der Brief  

Sie fand seinen Brief, er lag versteckt.
Von schwarzer Blumenerde ganz bedeckt.
"Du bedeutest mir viel, doch ich liebe dich nicht.
Wir sind uns fremdgeworden, ich frage mich: kenne ich dich?"
Diese Worte brachten Tränen, sie begann zu weinen.
Warum musste er diese Zeilen schreiben??"
Du bist so wunderschön, mit deinem schwarzen Haar,
Deine braunen Augen sind einfach wunderbar.
Ohne dich könnte ich wirklich nicht leben.
Doch draußen wird es etwas besseres für mich geben.
"Was soll das heißen? Ihr Kopf war voller Fragen.
Doch war sie zu sprachlos um etwas zu sagen.
"Wir haben uns einfach auseinander gelebt,
So etwas habe ich noch nie erlebt....
Ich werde dich immer lieben,
das ist was ich sagte.
Ich werde mein Wort halten, bis in alle Tage.
Doch schau, was aus uns geworden ist.
Ich kann nichts dran ändern, dass du so anders geworden bist.
Ich werde dich immer lieben, freundschaftlich gesehen.
Es tut mir Leid, doch mehr bleibt von unserer Liebe nicht bestehen.
"Beiseite musste sie ihn legen, diesen Brief,
Was er darin schrieb berührte sie tief.
So nahm sie ihre Klinge und setzte an.
An den Pulsadern, am vernarbten Unterarm
Sie setze an, ihr Blut lief hinab,
sie viel zu Boden
Was er davon hielt, blieb ihr gestohlen
Man fand sie, als es schon dämmerte, das Morgenrot
Da lag sie - Blutüberströmt und tot....
 


Verloren in Gefangenschaft 

du siehst mir in die Augen und glaubst mich zu kennen.
doch hast du je so gefühlt wie ich, dasselbe gedacht und durchgemacht? weißt du wirklich wie's mir geht, selbst wenn ein lachen mich ziert?
wenn du meinst alles über mich zu wissen,
mich zu verstehen, dann vollbringst du Sachen,
die mir selbst nicht gelingen. ich glaub dir kein Wort. 
mein lachen, nur ein Hilfeschrei doch du denkst ich sei glücklich.
dabei ist es nur die Täuschung, die du wahrnimmst.
mein lächeln überdeckt ein tiefes Gefühl der Verzweiflung,
die du nicht siehst, bewusst ignoriert von Anbeginn. du verstehst genauso wenig wie all die anderen,
doch wie solltest du auch
wenn ich es mir doch selbst nicht erklären kann. 
das, was mich leiden lässt sitzt tiefer als jeder schmerz, jede liebe, jeder hass. es macht mich fertig, jeden tag, jeden tag mehr
.es will 'raus, es scheint mich innerlich zu erdrücken.
noch gelingt es mir dieses schreckliche Gefühl zu überspielen,
doch wie lange noch, wann ist es endlich vorbei?
ich lebe in Gefangenschaft, gefesselt von meinen eigenen Gefühlen, versteck mich in der Einsamkeit.
 es ist allein meine Utopie, die mich beschützt, der Traum,
der mich vergessen lässt. meine eigene Welt erschaffend,
 umgeben von Dunkelheit und nacht.
diese Welt so mystisch und geheimnisvoll, sicher und erstaunlich,
ist das was mich am leben hält, weit weg von der Realität.
umgeben von Geborgenheit und Schutz tauch ich ein in die Unendlichkeit.




 Mein Untergrund der Liebe

Wenn Du Mich lieben würdest,
würdest Du es Mir sagen?
Wenn Du Mich lieben würdest,
würdest Du um Mich kämpfen?
Wenn Du Mich lieben würdest,
würdest Du Mich berühren?
Wenn Du Mich lieben würdest,
würdest Du Mich küssen?
Wenn Du Mich lieben würdest,
würdest Du mit Mir bis ans Ende der Welt gehen?
..Weißt Du was Ich machen würde,
wenn Du Mir all diese Fragen stellen würdest?
Ich würde antworten:
«Sag nicht wenn..»    





Der verführerische Tod

Willst Du mit Mir tanzen,
Mich verführen,
bis dass Wir Unsere Lust
in Unserem Atem Wiederspüren?
Wir tanzen um Gräber im Mondenschein,
Wir zwei, Wir zwei,
nur Wir allein'..
Das ist der Tanz,
den man nur einmal macht.
Der Tanz,
den man tanzt in dunkelster Nacht.
Es ist der Tanz,
welcher Uns einst hat umgebracht!    
 





Wunsch Traum

Ich will der sein, welcher Dich küsst.
Ich will der sein, welcher Dich fühlt.
Ich will der sein, welcher in Deinen Fantasien wühlt.
Ich will der sein, welchen Du liebst.
Der, für welchen Du Dein Leben lebst.
Ich will nur dieser Eine sein,
welcher Dich bezeichnen kann als Mein!
..& was bin Ich?
Für Dich doch bloß dies kleine & klägliche Nichts.. 
    





  Prinzessin auf Droge

Liebe Prinzessin, zart & fein;
wie schafft Sie's immerzu so glücklich zu sein?
Jeder ist neidisch & liebt Sie zugleich,
all dies wegen Ihrer ständigen Fröhlichkeit.
Doch niemand weiß wie Es Ihr wirklich ergeht:
Abgetrennt durch imaginäre Wände,
gefangen wie in einem Verließ.
Hinter geschlossener Tür packt Sie die Angst einsam zu sein,
innerlich zerbrechend, ein stummer Schrei.
Unendliche, die Sie lieben, doch niemand liebt nur Sie!
& so, zu Stunden Ihrer Einsamkeit,
rammt Sie sich die Spritze in den Arm hinein.
Ein kurzer Tiefpunkt, doch dann:
Ihre Stimmung erwacht!
Das ist der Grund,
weshalb Sie immerzu so süßlich lacht;
der einfache Grund,
welcher Sie so erfreut & geradezu wunschlos glücklich macht.
Doch Körper & Seele tragen große Last
& Ihr tatsächliches Ich zerbricht schon fast.
Nicht mehr viel länger ertrug Sie Gefühle der Einsamkeit
& auch Ihre Hülle war gequält von dem Leid.
Zugedröhnt wie Sie wieder war,
fiel Sie eines Tages in den nie mehr endenden Schlaf.
& erst jetzt öffneten sich die Herzen des Volkes weit,
sodass die Prinzessin, schließlich im Tode,
das erste Mal spürte wie es war wirklich geliebt zu sein..   
 



  Ruine Meines Lebens

Sieh nur, was hast Du getan?
Siehst Du das Blut an diesen Scherben aus Glas?
Du hast das zerstört,
was Dir so nah gelegt.
Ich hab's Dir anvertraut,
Mich darauf verlassen,
dass Du es pflegst,
nie wieder aus den Händen legst,
Es hütest wie Dein eigenes Leben;
Ich dachte wirklich,
Du würdest alles dafür geben.
Hast Du Es denn nicht vorher schon gesehen?
Das was Ich Dir gab war Mein Herz –
& Mein Herz war aus G l a s..  








Porzellanpuppe


Sie sitzt in der Auslage,
Tag und Nacht,
beobachtet die Menschen,
wie sie vorbei eilen,
ohne sie zu bemerken.
Sie sitzt schon so lange hier,
dass sie die Hoffnung gekauft zu werden schon lange aufgegeben hat.
Sie hat eben nicht dieses liebreizende Lächeln der anderen Puppen.
Sie hat eben keinen anziehenden Körper.
Sie ist bloß eine Porzellanpuppe,
hart und kalt,
mit ausdruckslosem Gesicht,
doch so zart,
als würde sie bei bloßer Berührung
zu Staub zerfallen.
Sie ist schrecklich einsam,
innerlich ganz leer.
Sie wäre so gerne wie die anderen Puppen,
doch sie weiß,
dass dieser Wunsch unerfüllbar bleibt.
Sie wurde zu dem gemacht,
was sie ist,
einer Porzellanpuppe.
Sie kann niemand anderer werden,
egal welches Kleidchen sie trägt,
egal wie ihre Frisur aussieht.
Sie ist sich den Tatsachen bewusst
und ist schrecklich traurig.
Eines Nachts beschließt sie,
aus der Auslage herauszufallen
und zerbricht in tausend Teile.     
Wie eine Porzellanpuppe sitzt du auf dem Sofa
und starrst in den raum,kein Laut dringt über deine
Lippen.Dein Blick ist stumpfsinnig und leer.
In deinen Augen ist keine freude mehr.
Tränen bahnen sich ihren Weg über deine Wangen
und laufen dein Kinn entlang.
Du greifst nach einer Nadel und streifst mit ihr deinen
Arm.Immer wieder die selbe Spur entlang,bis es eine
tiefe Rille ist,aus der das Blut fließt.
Es ist so schön und doch zugleich so qualvoll.
Immer wieder starre Blicke an die Wand.
Du kommst dir so leblos und innerlich leer vor.
Noch einmal möchtest du fühlen,das du keine Puppe
bist,mit der man spielen kann und sie,wenn man keine
lust mehr hat,einfach weg räumt.
Das Blut tropft auf den Teppich und wird fest.    




Das Letzte

Ich tanze, spüre dabei nichts.
Ich bin leer, gefühlslos, tot.
Nichts an mir ist echt, weder mein Lächeln, noch meine Verzweiflung.
Ich bin wie eine Porzellanpuppe.
Ich sitze in der Virtrine und starre in die Leere.
Bin nur gut zum Anschauen.
Doch selbst bei meinem Anblick weichen die Leute von mir.
Mein Geist, meine Seele und mein Herz jagen einander.
Jeder von ihnen versucht dem anderen Leid zuzufügen, um seinen eigenen nicht mehr spüren zu müssen.
Mein Körper ist von Gehässigkeit und Grausamkeit gefüllt.
Das Einzige an mir, was ich noch einigermaßen kontrollieren kann, ist mein Körper.
Doch auch er muss leiden.
Dafür, dass ich so bin wie ich bin und in ihm gefangen bin.
Ich verletze ihn, quäle ihn mit Sport, lasse ihn hungern.
Ich will verschwinden, zum Geist werden.
Von Tag zu Tag gerate ich mehr und mehr ins Vergessen.
Aber viele Wörter schwirren in meinem Kopf herum.
Wörter, die ich nicht aussprechen kann.
Wörter, die niemand hören will.
Ich gebe auf, bin hoffnungslos und verzweifelt.
Ich finde keinen Sinn in meinem Sein und versuche davor zu fliehen.
Brücken und scharfe Klingen beruhigen meine Angst.
Immer wieder stehe ich davor, doch ich kann nicht.
Habe Angst dadurch dem vergessen Sein zu entkommen.
Doch bald, vielleicht, wird meine Nutzlosigkeit meine Angst übertreffen.
Bis dahin werde ich immer und immer wieder davor stehen.
Auf der Brücke stehen, meine Klinge haltend.
Das Letzte, was ich euch noch sagen muss:
Es tut mir Leid, versagt zu haben.



Das soll es erstmal gewesen sein und ja ich weiß das das ziemlich harter tobak ist!


9.1.11 05:38
 


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